Ev. - Luth. Kirchengemeinde Lägerdorf
- Lutherkirche -

Die weiteren Gottesdienste im Monat:

Sonntag den 24. Mai 2020 und

 Pfingstsonntag den 31. Mai 2020

jeweils um 10.00 Uhr in der Lutherkirche

Allerdings gibt es in Corona – Zeiten einige Dinge zu beachten:

a) Bitte desinfizieren Sie sich vor der Tür ihre Hände.

b) Tragen Sie bitte auch in der Kirche eine Mund – Nasen – Maske.

c) Schreiben Sie sich in die Liste ein, die vor der Kirchentür zu finden ist. Halten Sie bitte auch hier die Abstandsregeln ein.

d) Es dürfen sich nur insgesamt 20 Menschen in dem Kirchraum aufhalten. Deshalb sind die Plätze mit roten Filzkreisen gekennzeichnet, die benutzt werden können.

e) Um die Abstandsregeln auch beim Hinein- und Hinausgehen einhalten zu können, setzen Sie sich bitte zunächst auf die Plätze an den Wänden und erst dann am Gang.

 f) Das Singen im Gottesdienst ist leider nicht möglich. Deshalb werden auch keine Gesangbücher ausgeteilt.


  Angedacht im vorbeigehen     

(Alle drei bis vier Tage erscheint hier ein Text mit ein paar Gedanken. 

Sie finden ihn auch im Schaukasten bei der Kirche.)

Welches Gefühl löst das Wort „Himmel“ in uns aus? Vermutlich bei den meisten zuallererst etwas ganz besonders Schönes. Denn mit „Himmel“ verbinden wir eigentlich nur Gutes. Und dieses Gefühl begleitet uns ein ganzes Leben. Zwei verliebte sind „im siebten Himmel“; denn die Liebe ist bekanntlich eine „Himmelsmacht“. Und in jedem Alter kann man sich durch Torte, gutes Essen und Schokolade „himmlischen Genuss“ verschaffen. Außerdem ist es ein tröstlicher Gedanke, sich vorstellen zu können, dass die Verstorbenen nicht einfach irgendwo sind, sondern „im Himmel“ und auf uns herab schauen. Zudem lädt ein Blick in den offenen, sonnigen Himmel zum Träumen ein: Ich kann den Wolken nachschauen und in Gedanken in ferne Länder reisen.

Hinter der Sehnsucht, dem Himmel näher zu kommen, steckt also auch der Wunsch, an seiner Weite teil zu haben. „Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“ so singt es der Liedermacher Reinhard Mey. Ich glaube, Reinhard May meint mit „Himmel“ nicht nur den Ort, wo die Flugzeuge ihre Bahnen ziehen, sondern auch einen Ort der Sehnsucht nach Lebenssinn, Erfüllung und Geborgenheit. Und damit verbindet sich auch die Sehnsucht nach Gott und nach seiner Nähe.

Am ersten Himmelfahrtstag in der Geschichte sind es die Freunde und Freundinnen Jesu, die in den Himmel schauen, wohin er gerade entschwunden ist. Sie macht diese Weite zunächst unsicher, denn sie wissen nicht, wie es weiter gehen soll. Und auch uns ist diese Angst vor der Zukunft ja nicht fremd. Denn in ähnlicher Art und Weise kennt das eben jeder und jede in den großen und kleinen Sorgen des Alltags, gerade in diesen besonderen Wochen.

Das Gefühl von allen, auch von Gott verlassen zu sein kann sich leicht einstellen, wenn der Blick einfach nur in die Weite des Himmels schweift und keinen festen Punkt findet; wenn es nichts gibt, wo wir unsere Hoffnung hier auf Erden fest machen können. Aber zum Glück hat Jesus seine Freunde und Freundinnen nicht allein zurückgelassen. Denn er hat seinen guten Geist in die Welt gesandt und das Versprechen gegeben: „Ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende.“ Somit können wir in den Himmel schauen mit dem Wissen, dass er keine unüberbrückbare Weite darstellt, sondern Gott uns ganz nahe ist und bleibt.

Bleiben Sie behütet und bleiben Sie gesund.

Pastor Thomas Johannsen 


Bilder der Konfirmanden zum Vaterunser

"Unser tägliches Brot gib uns heute"






Folgen des Coronavirus in der Kirchengemeinde

Alle Veranstaltungen mit Ausnahme der Gottesdienste finden auch weiterhin in der Kirchengemeinde nicht statt.

Das Kirchenbüro bleibt für den Publikumsverkehr geschlossen, ist jedoch per Telefon oder E – Mail zu erreichen.

Die Seelsorgerliche Begleitung ist jedoch auch weiterhin gewährleistet und sie können sich selbstverständlich an mich wenden.

 

Wir hoffen auf ihr Verständnis für die Maßnahmen.

 

Gottes Segen und bleiben sie gesund!

 

Pastor Thomas Johannsen